
Mit der Verankerung der nichtkommerziellen Rundfunkförderung ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung gesetzt worden. Allerdings werden Freie Online-Medien nach wie vor von keiner Förderung berücksichtigt, die Publizistikförderung wird der Bandbreite der aktuellen Medienszene kaum gerecht.
Die neue Säule der österreichischen Medienpolitik ist Realität, der Österreichische Medienverband gratuliert dem Verband der Freien Radios (VFRÖ) zur nichtkommerziellen Rundfunkförderung. Laut Meldung der Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) vom 31. Mai 2010 werden Österreichs Freien Rundfunkmedien Förderungen in der Höhe von Euro 1.560,000,- ausgezahlt.
Freie Online-Medien werden allerdings nach wie vor von keiner Förderung berücksichtigt, die Gesetze der österreichischen Medienpolitik sind den Interessen der Vergangenheit verpflichtet. Die derzeitigen Medienförderungen sind Gießkannenförderungen, die sich nicht an Kernaufgaben wie Medieninnovation oder Partizipation orientieren.
Österreichs Parteien sind eingeladen, mit dem Österreichischen Medienverband in Dialog zu treten. Mediensprecher und Klubobmann Kopf (ÖVP) und Medienstaatssekretär Ostermayr (SPÖ) wurden bereits die Forderungen des Verbands der Freien Medien Österreichs übergeben.
Links
- Presseaussendung: Publizistikförderung wird Medienszene nicht gerecht
- Förderung nichtkommerzieller Rundfunkbetreiber vergeben
- Forderungen des Österreichischen Medienverbands
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