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	<title>Kommentare zu: Stell dir vor, es ist Krieg – und jeder schaut zu!</title>
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		<title>Von: Matthias G.</title>
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		<dc:creator>Matthias G.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 23:39:12 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;We are told about the world before we see it.&quot; Waren die Worte von Walter Lippmann, (Medienkritiker, 1889-1974) welcher der Meinung war, dass ein verbesserter Zugang zu Informationen (durch neue Kommunikationschancen, gegenwärtig beste Beispiele: youtube, facebook, twitter...) nicht im Ideal eine gesunde Demokratie wäre. Er war der Überzeugung, dass es nur Experten vorbehalten sein sollte die Öffentlichkeit verantwortungsvoll zu lenken und zu „beeinflussen“. Ich hab seine These sofort innerlich abgelehnt, da er das Volk damit entmündigt und ihm die Fähigkeit der politischen Meinungsbildung abspricht. Doch anhand dieses Beispiels wird klar, dass  es schwer ist gewissen Kontent ohne verifiziertes Hintergrundwissen kritisch zu beurteilen. Der emanzipierte Volks-Journalismus hat größtes Potenzial für eine neue Form von Demokratie, birgt jedoch auch ein autoritäres Potenzial für propagandistische Zwecke zur Radikalisierung und Mobilisierung der Masse. Für mich ist die Idealform des anonymen Journalismus bei brisanten Themen, die der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden dürfen, immer noch über unabhängige Organisationen wie WikiLeaks, die Informationen erst überprüft und dann publiziert. Solche Ereignisse dürfen nicht zensiert werden, jedoch soll auch die Vorraussetzung mitgegeben werden, solche Inhalte kritisch-souverän zu rezipieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;We are told about the world before we see it.&#8221; Waren die Worte von Walter Lippmann, (Medienkritiker, 1889-1974) welcher der Meinung war, dass ein verbesserter Zugang zu Informationen (durch neue Kommunikationschancen, gegenwärtig beste Beispiele: youtube, facebook, twitter&#8230;) nicht im Ideal eine gesunde Demokratie wäre. Er war der Überzeugung, dass es nur Experten vorbehalten sein sollte die Öffentlichkeit verantwortungsvoll zu lenken und zu „beeinflussen“. Ich hab seine These sofort innerlich abgelehnt, da er das Volk damit entmündigt und ihm die Fähigkeit der politischen Meinungsbildung abspricht. Doch anhand dieses Beispiels wird klar, dass  es schwer ist gewissen Kontent ohne verifiziertes Hintergrundwissen kritisch zu beurteilen. Der emanzipierte Volks-Journalismus hat größtes Potenzial für eine neue Form von Demokratie, birgt jedoch auch ein autoritäres Potenzial für propagandistische Zwecke zur Radikalisierung und Mobilisierung der Masse. Für mich ist die Idealform des anonymen Journalismus bei brisanten Themen, die der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden dürfen, immer noch über unabhängige Organisationen wie WikiLeaks, die Informationen erst überprüft und dann publiziert. Solche Ereignisse dürfen nicht zensiert werden, jedoch soll auch die Vorraussetzung mitgegeben werden, solche Inhalte kritisch-souverän zu rezipieren.</p>
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		<title>Von: Laura Sabetzer</title>
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		<dc:creator>Laura Sabetzer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 09:40:32 +0000</pubDate>
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		<description>Anzumerken wäre, dass auf Grund der Anonymität Twitter &amp; Co. auch zu demokratiepolitischen Medien werden. Man denke nur an die Ausschreitungen im Iran - ohne Twitter wäre eine Kommunikation nach außen kaum möglich (gewesen) und so konnte die westliche Welt von dem Vorgehen der Polizei und den Vorgängen erfahren. Anonymität im Internet bringt zwar Chancen, birgt aber leider auch Gefahren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Anzumerken wäre, dass auf Grund der Anonymität Twitter &amp; Co. auch zu demokratiepolitischen Medien werden. Man denke nur an die Ausschreitungen im Iran &#8211; ohne Twitter wäre eine Kommunikation nach außen kaum möglich (gewesen) und so konnte die westliche Welt von dem Vorgehen der Polizei und den Vorgängen erfahren. Anonymität im Internet bringt zwar Chancen, birgt aber leider auch Gefahren.</p>
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