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Inhalte der Gegenwart in Medien der Zukunft dürfen nicht an Strukturen der Vergangenheit scheitern. Die Forderungen des Österreichischen Medienverbands an die österreichische Politik:

Forderungen

  • Politisches Bekenntnis zu medienkultureller Vielfalt.
  • Publizistikförderung für Online-Medien sowie eine Ausweitung der Publizistikförderung.
  • Rechtsschutzzugang für die Vereinsvorstände der Freien Medien.
  • Werbesteuerbefreiung für Freie Medien.
  • Anerkennung und Förderung von Bewegtbildjournalismus.
  • Ausweitung des Fonds für nichtkommerzielle Rundfunkmedien auf Freie Medien. Im 21. Jahrhundert dürfen BürgerInnenmedien nicht ausschließlich auf Rundfunkmedien begrenzt werden.
  • GIS-Gebühren zweckgebunden für Medien einsetzen und nicht zur Althaussanierung. Stichwort: Kulturschilling
  • Unterstützung bei der Ausbildung von BürgerInnenjournalisten. Stichwort: Medienverbandsakademie.
  • Banken und Versicherungen vom Zugang zu Presse- und Publizistikförderungen ausschließen. So wurde die Raiffeisenzeitung, ein Produkt zur Verkaufsförderung, 2009 mit 79.464,90 Euro gefördert. Banken und Versicherungen wurden bzw. werden bereits überproportional vom Steuerzahler gestützt.
  • Werbefenster im ORF für nichtkommerzielle Medien, Imagewerbung für die vierte Säule.
  • Zugang zu professionellen Redaktionsräumlichkeiten.
  • Schaffung eines freien Medienfonds, der nach Gesichtspunkten der Innovationsförderung und nicht als Gießkannenförderung ausgelegt ist.
  • Ein Medienreport ähnlich der Publikation der RTR zu den Freien Radios Österreichs von 2008. Ein derartiger Medienreport kann die wissenschaftliche Basis für den Mehrwert von Freien Medien liefern.
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